Bürgerschüler beim bundesweiten Vorlesetag mit dabei

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages am 15.11. 2019, der von der Stiftung Lesen, DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung unterstützt wird,  lasen Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Regelschule Bürgerschule aus den Klassen 5/1, 9/1 und 9/2 im Seniorenzentrum „Wohnen im Alter“ und im Altenpflegeheim“ Annastift“  sowie in der Grundschule „Geschwister Scholl“  in Sonneberg. Die Bürgerschüler waren bereits zum dritten Mal zum Lesen in den Einrichtungen. Angeregt wurde dieses Projekt durch die Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Sonneberg, der Grundschule Geschwister Scholl und der Bürgerschule. Im letzten Jahr lasen bundesweit über eine halbe Million Menschen. Es ist die mit Abstand größte Vorlese-Bewegung in ganz Deutschland. Geschichten zum Jahresfestkreis, Besinnliches aber auch zum Schmunzeln gab es in den Seniorenheimen. Besonders gut kamen auch die Mundartdarbietungen der Lehrerinnen Antje Hofmann und Sibylle Lottes an, die natürlich von regionalen Begebenheiten in und um Sonneberg erzählten und Erinnerungen bei den Senioren weckten. Die Regelschüler der Klasse 5/1 lasen aus „Mattis und das klebende Klassenzimmer vor.“  Sie waren mit ihrer Deutschlehrerin Juliane Dinkel zu Gast in den fünf Stammgruppen der 1./2. Klassen. Natürlich waren die Fünftklässler aufgeregt, ist es ja noch gar nicht so lange her, dass sie selbst dort lernten und nun als Vorleser wieder- gekommen sind. Zahlreiche Prominente lasen ebenfalls in verschiedenen Einrichtungen, wie Kindergärten, Seniorenheimen oder Schulen. Die Regelschüler der Bürgerschüler sind seit Jahren von dieser Idee begeistert und machen auch gerne mit. „Eigentlich kann man nicht früh genug mit dem Vorlesen anfangen“, so Susanne Krebs, Verlagsleiterin bei CBJ & CBT Verlage. Vorlesen ist für alle Altersstufen geeignet, bildet, macht Freude und bringt Freude zu anderen.  Die Lesebeiträge der Schülerinnen und Schüler kamen sehr gut an und im kommenden Jahr wird es wieder eine Lesung in den Einrichtungen geben, so die beteiligten Deutschlehrerinnen der Bürgerschule Juliane Dinkel, Antje Hofmann und Sibylle Lottes.

Text: Sibylle Lottes | Fotos: Carl-Heinz Zitzmann / privat

 
 

 

Großer Schulwandertag der Bürgerschüler

Am 24.10.2019 waren die Bürgerschüler der Klassen 5-9 auf den Spuren der Spielzeugmacher in Sonneberg, Steinach  und dem benachbarten Neustadt bei Coburg unterwegs. Sie erfuhren viel Wissenswertes zur Geschichte und Herstellung von Spielzeug in der Region. Die 10. Klässler konzipierten den Wandertag für die Bürgerschüler und waren als Guides unterwegs.

Die Wanderrouten der Klassen:

  • Klasse 5/1 und 5/2:  Fa. Plüti Sonneberg, Deutsches Spielzeugnuseum, Fa. Sonni und Fa. Piko Oberlind
  • Klasse 6/1 und 6/2:  Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg, Galanterie Altes Spielzeug und Antiquitäten Sonneberg/Altstadt, Fa. Plüti, Spielzeughotel, Fa. Bären-Martin – Stopfen von Bären
  • Klasse 7/1 und 7/2:  Fa. Sonni Oberlind und Fa. Piko Oberlind
  • Klasse 8/1, 8/2 und 8/3:  Fränkisches Puppenmuseum Neustadt, Fa. Rolly Toys Neustadt  
  • Klasse 9/1 und 9/2:  Fa. Marolin und Plaho Steinach

 

 
 
 
 
 
 

 

Über die Wanderung der Klasse 9 berichtet Schülerzeitungsredakteur Christopher Scheler ausführlich:

Am Donnerstag, dem 24. Oktober 2019, fand für alle Klassen unserer Schule wieder der alljährliche Wandertag statt. Das Thema lautete dieses Jahr „Auf den Spuren der Spielzeugmacher“. Für die Klasse 9/1 ging es nach Steinach mit der Klassenleiterin Frau Hofmann und der stellvertretenden Klassenleiterin Frau Heß unter der Führung der drei Zehntklässler Leon, Lisa und Smilla, die die Wanderung auch vorbereitet hatten.
Um 7.50 Uhr trafen wir uns auf dem Schulhof und um 8.00 Uhr machten wir uns auf den Weg. Zuerst gingen wir die Marktstraße entlang zum Waldeingang an der Ecke Grüntal – Forschengereuter Straße. Dort, am Mühlbrunnen, machten wir um 8.38 Uhr kurz Pause, bevor wir auf Waldwegen durch das Naturschutzgebiet „Am Röthengrund“ wanderten und um 10.45 Uhr in Steinach ankamen. Leon, Lisa und Smilla erzählten uns auf dem Weg einiges über das Spielzeugmuseum, die Geschichte der Spielzeugherstellung im Landkreis Sonneberg sowie Betriebe dieser Branche, wie Marolin Manufaktur oder  Plaho GmbH. Wussten Sie zum Beispiel, dass das Spielzeug im 15. Jahrhundert über eine Handelsstraße hierher kam und Sonneberg im Jahr 1805 deutschlandweit die größte Spielzeugproduktion aufwies?
Zurück nach Sonneberg mussten wir nicht zu Fuß gehen, sondern fuhren um 11.41 Uhr vom Bahnhof Steinach Süd aus mit dem Zug. Gegen Mittag wurden wir dann am Hauptbahnhof Sonneberg entlassen. Ein interessanter Wandertag ging zu Ende.

 

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